Eine Schwitzhüttenzeremonie besteht insgesamt aus vier Runden. Zwischen jeder Runde wird die Tür geöffnet, kühle Luft kommt herein und Trinkwasser wird angeboten. Manchmal gehen alle Teilnehmer zwischen zwei Runden auch hinaus, um draußen eine kurze Abkühlungs- und Erholungspause einzulegen. Die Pausen sind eher kurz, während eine Runde durchaus eine dreiviertel Stunde oder länger dauern kann.
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Jede der vier Runden hat einen anderen Fokus bzw. zielt auf einen anderen Aspekt des Daseins. Dazu ein Beispiel: In die erste Runde wird die Kraft des Ostens mit ihren ganz speziellen Qualitäten und Fähigkeiten gerufen. Das Symbol für diese Kraft ist der Adler. Durch Geschichten, Beispiele und Erläuterungen macht der Wassergießer die TeilnehmerInnen mit der jeweiligen Qualität und Kraft jeder Runde vertraut. Anschließend ist genügend Raum für jeden, tief in sich hineinzuschauen und nachzuspüren, wo in seinem Leben gerade die spezielle Kraft einer Runde benötigt wird. Und wie man sie in den persönlichen Alltag integrieren und leben kann.
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