Indianische Schwitzhüttenzeremonie           Eine Schwitzhütte ist ein Ort der Kraft
 
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Die Schwitzhüttenzeremonie ist Jahrtausende alt. Die Dramaturgie, die große Hitze und die absolute Dunkelheit in der Hütte können zu einem Aufheben des gewohnten Denkens führen. Ängste, Sorgen, Probleme, alte Muster und behindernde Gewohnheiten können sich in diesem besonderen Raum auflösen; mögliche Lösungen werden deutlicher.

 

Die Zeremonie hat eine starke, reinigende Wirkung für Körper, Geist, Gefühl und Seele. Sie öffnet das Herz und kann die Tür zu unserer inneren Stimme weit aufmachen. Sie bietet die Möglichkeit zur Selbsterkenntnis und Veränderung. So kann man Kraft und Klarheit tanken für die Aufgaben im Alltag.

       
 

Eine Schwitzhütte wird meist aus Weiden- oder Haselnussruten gebaut. Vor der Zeremonie wird sie mit einigen Lagen Wolldecken und Planen abgedeckt.

 

In der Hütte ist es stockdunkel. Man sitzt im Kreis, vor sich in der Mitte in einem Loch die rot glühenden Steine, die draußen in einem kraftvollen Feuer erhitzt werden. So eine Hütte kann einige Jahre halten.